Gesundheit ist "Schwingungsfähigkeit". Das heißt: Wir schwingen mit unseren Lebensbewegungen nach Oben und Unten und gehen mit diesen Bewegungen, so wie sie sich einstellen. Wir erlauben uns also, sowohl herzhafte Freude zu empfinden, als auch Schmerz und Trauer, wenn wir Situationen ausgesetzt sind, denen diese Gefühle entsprechen.

Durch das "Mitschwingen" in diese unterschiedlichen Qualitäten belibt davon nichts an uns "hängen", sondern sie gehen sozusagen "durch uns hindurch". Mühsam und auf Dauer ungesund wird es erst, wenn wir eine bestimmte Empfindung vermeiden möchten und sie daher in uns zurückhalten.(Quelle: W. Deußer, Dozent der Hellinger Schule)

 

Lomi Lomi kommt aus der traditionellen Heilkunst von Hawaii und war Bestandteil der dortigen Naturheilkunde. Traditionell wurde sie eingesetzt um die Übergänge zwischen den Lebensabschnitten zu begleiten oder bei der Genesung der Krankheiten, was ebenfalls einen neuen Lebensabschnitt einleutet. Die Idee des Durchfließens, des nicht Anhaftens an den Lebensabschnitten, Ereignissen oder Gefühlen ist das Hauptmerkmal dieser Massage. Der /die Massierende bewegt sich ganz in Hingabe an den Rhytmus der Begleitmusik und des Körpers des Empfangenden rund um den Körper herum, fließend, tanzend. Er/sie folgt ganz der Intuition / dem Fließen / den Energien.

Eine Lomi-Massage hat den Anspruch die körperliche, seelische und geistige Reinigung herbeizuführen. In einem gesunden Körper fließt die Energie (mana). Blockaden verursachen Krankheiten bzw. können sich als körperliche Verspannungen manifestieren. Die Massage soll diese Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen.

 

Diese Massage dauert rund zwei Stunden. Es wird viel Öl verwendet. Die Massage kann in ihrer Stärke variieren, auch innerhalb einer Behandlung. So kann sie sehr sanft und beruhigend sein, aber auch fordernd, in den Schmerz gehend, um tiefliegende Spannungen aufzulösen.

Die Behandlung beginnt mit dem Rücken, der nach schamanischer Sichtweise der Ort der Vergangenheit ist. Im Anschluss wird der vordere Teil des Körpers bearbeitet, wobei der Bauch als Ort der Gefühle und der Erinnerungen gilt. Dem spirituellen Hintergrund entsprechend wird vor und nach der Lomi-Massage ein Gebet gesprochen. Während der Massage kommen uns oft innere Bilder. Wohin schaut das Symptom? Wird man sich dessen bewusst, kann man den Blickwinkel bewusst verändern.

 

 

 

Kosten: 100 Euro

 

Was ist nun eine Krankheit?

 

Eine Krankheit ist demzufolge ein unerlöstes Ereignis, unerlöste Gefühle, Glaubenssätze etc, worüber noch keine geistige Klarheit besteht, das die neuen Lebenskräfte bindet, blockiert. Systemisch gesehen, weisen Krankheiten oft auf eine tiefe unbewusste Verbindung (Identifizierung oder blinde Liebe) mit anderen Menschen, Schicksalen etc. Die Lösung geschieht oft durch das Hinschauen (Kopf, verstehen), Annehmen (Herz), und Würdigen (durchleben).

 

 

Krankheiten weisen in der Regel drei Dynamiken auf:

 - Dysbalance von Geben und Nehmen in einem Familiensystem

Es wird unbewusst versucht mit seiner eigenen Gesundheit auszugleichen, wenn jemandem Unrecht getan wurde oder jemand ausgegrenzt wurde.

 

j- Ich folge dir nach. Wenn jemand früh gestorben oder krank war, zieht es uns unbewusst diesem Schicksal zu folgen.

 

- Lieber ich als du. Wenn jemand aus dem engeren Familiensystem krank war und ein Nachgeborener ihn sozusagen durch seine Krankheit unnbewusst am Leben zu erhalten versucht.

 

Einige Beispiele:

 

Schielen bei Kindern weist oft darauf hin, dass ein Elternteil den anderen ablehnt und das Kind dadurch nicht den Weg zu seinen beiden Eltern findet.

 

Rückenschmerzen: verweigerte Verneigung vor den Eltern, Ehre wird nicht erwiesen

 

Magersucht: den Vater zieht es aus dem Leben, Kind sagt innerlich: LIeber ich als du.

 

Depression: Identifizierung mit jemandem, dem Leid zugetan wurde.

Brustkrebs: Achtung der Mutter verweigern. Auch: unbewusste Sühne für an den Männern begangenes Unrecht.

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