Das größte Geschenk, das mir jemand machen kann, 

ist mich zu sehen und zu hören, 

mich zu verstehen und mich zu berühren.

 

Virginia Satir

 

 

 

 

 LIebe Freunde,

 

sexuelle Energie (auch Chi genannt) ist an sich pure Lebenskraft. Sie ist rein. Sexualität ist unser zu Hause. Sie will nur durch den GANZEN Menschen fließen und in allen Organen Leben erschaffen. Der Mensch kann nicht nicht gestalten, erschaffen, schöpferisch sein. Wie benutzen diese Energie für vielfältige Zwecke:

- um uns die Sicherheit zu erschaffen - z.B. Häuser zu bauen oder aber auch zu zerstören

- um die Nachkommen zu erschaffen - z. B. Kinder zu bekommen oder auch Nachfolger einer Bewegung 

- um uns die ästhetische, intellektuelle, körperliche usw Befriedigung einzuholen

- selbst um dem Göttlichen  - unserer Quelle - näher zu kommen, benutzen wir diese schöpferische Energie.

 

 

Die blockierte, verdrehte, missbrauchte, verleugnete, gestaute Sexualität ist unser kollektives Erbe und betrifft jede Familie oder hat frühere Generationen in der Familie betroffen. Es ist an der Zeit und unsere gemeinsame Aufgabe die Sexualität wieder als Lebenskraft zu bejahnen und von schädlichen unbewussten Programmen, Vorstellungen zu bereinigen. Jede und jeder, der sich dieser Aufgabe widmet und sich auf den Weg begibt, trägt dazu bei die Welt ein Stück menschlicher, gesünder. lebendiger zu machen.  Und es darf Spaß machen und lustig zugehen. Der Humor ist das Allheilmittel. Die Tantriker sagen: Éin Mann wird erst dann zu einem Impotent, wenn ihm sämtliche Finger, Zehen und Zunge abgeschnitten werden. Solange er lebt, kann er zum Spender und Empfänger der Liebe werden. 

 

Während der Massage kann das Körpergedächtnis aktiviert werden und die alten Wunden können sich zeigen. Dabei helfen dann die heilenden Sätze. Ein Beispiel: "Obwohl ich in der Vergangenheit die Abwesenheit von Lust nicht geachtet habe , liebe ich mich und achte ich mich jetzt. In der Zukunft achte ich darauf, dass ich "nein" sage, wenn ich auf etwas keine Lust verspüre."  Insofern ist die Tantramassage auch ein Raum für Bewusstseinsarbeit und Selbst-Heilung. Aber nicht nur! Die Tantramassage ist auch ein Raum fürs neue Erleben, neue Begegnungen, neue Entdeckungen, fürs Auftanken, fürs Sein. 

 

 

Ich ermutige dich: Werde schöpferisch auf allen Ebenen, denn das ist das Menschlichste überhaupt. In Tantra lernen wir bewusst zu erschaffen mit allen Instrumenten, die uns zur Verfügung stehen: Mit Blick, mit Atem, mit Bewegung, mit Berührung, und mit den Gegenpolen: Lust -Abwesentheit von Lust, Bewunderung -Abwesentheit von Bewunderung, Begeisterung -Abwesentheit von Begeisterung, Nähe - Abwesenheit von Nähe.

 

Mein Bestreben ist es Dir einen geschützten Raum zu geben um dir auf deinem Weg zu einer gesund machenden, erfüllten, beglückenden Sexualität zu helfen. Denn auch hilt gilt, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber wir Menschen sind fähig, berechtigt und gewillt, den Himmel auf die Erde zu holen - unsere schöpferischen Impulse zu verwirklichen. 

 

Meine innere Haltung während der Massage ist die bedinungslose Liebe zu allem, was sich während der Massage zeigen will - denn alles nur ein Produkt unserer eigenen Schöpfung und will als solches nur "konsumiert" werden - angenommen, akzpetiert und geliebt werden. Ich verstehe mich als geschulte Begleiterin auf deiner Reise zu dir selbst und unterstütze dich nach meinen besten Kräften und eingeübtem Wissen. Die von mir angebotene Tantramassage erfolgt nach den Richtlinien des Berufsverbandes TMV

 

Ja, die Tantramassage ist eine sehr intime Arbeit sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychischen Ebene und bedarf daher Vertrauen und Schutz. Ich eröffne den Raum für ein offenes Gespräch und die Wahrnehmung der eigenen Grenzen. 

 

Die Tantramassage strebt an, den Menschen ganzheitlich zu berühren. D.h. die Gegenpole, zwischen denen sich das Leben abspielt -  Entspannung und Anspannung,  Nähe und Distanz, das Alte und das Neue, das Innere und das Äußere  - werden in einer harmonischen Weise in einander fließend erlebt. Dieser große Anspruch kann nur gelingen, wenn wir uns in minimalen Schritten bewegen und in dem zuverlässigen "HIER und JETZT" bleiben, um die Entscheidungen zu revidieren. Das macht es dir vielleicht verständlich, warum der Berufsverband der Tantramasseure die Mindestdauer einer Tantramassage auf 1 Stunde gesetzt hat, denn es braucht Zeit um den Dingen einen Raum zur Entfaltung zu geben.

 

In der Rubrik "Unsere Ausbildungen" oder auf den Seiten meines Ausbilders TantraConnection kannst du über meine Ausbildung zur Tantramasseurin TMV mehr nachlesen.

 

 

 

 

Mein Angebot

 

 

1,5 stündiges tantrisches Ganzkörper-Verehrungs- /Erforschungsritual 

120 Euro

 

 

2 stündiges tantrisches Ganzkörper-Verehrungs-/ Erforschungsritual 

150 Euro

 

 

Ich kann Termine nur nach vorheriger Anmeldung vergeben, denn so eine intensive Arbeit erfordert von mir  Vor- und Nachbereitung. Derzeit sind wir dabei unsere eigenen Praxisräume zu planen und beginnen voraussichtlich Ende Mai mit dem Bau. Derzeit kann ich dir meine mobile Praxis anbieten. d.h. ich funktioniere einen meiner Wohnräume für die Dauer der Behandlung um. Als erster Schritt besprechen wir in einem Telefonat, was dich zu mir führt und wie wir das praktisch handhaben wollen.

 

 

 

MEHR INFOS

 

In unserer Hausbibliothek sind sorgfältig ausgewählte Bücher und DVS zur Tantramassage bzw. Sexualität kostenlos ausleihbar.

Das empfehle ich Dir herzlichst zum Kennenlernen der Arbeit.

Ich behalte mir vor, Massage-Anfragen abzulehnen, die die Richtlinien des Berufsverbandes verletzen.

 

Auszug aus den Informationen des Berufsverbandes der Tantramasseure

in roter Schrift habe ich meine Ergänzungen hinzugefügt

 

Was ist tantrisch an den Tantramassagen?

Obwohl Tantra und Tantramassagen nicht als identisch gesehen werden dürfen, lehnen sich Tantramassagen, wie sie vom Tantramassage-Verband gefördert und vertreten werden, an bestimmte geistige Grundhaltungen an, die in allen geschichtlichen, geographischen und weltanschaulichen Ausprägungen von Tantra, sowie in vielen anderen Weisheitstraditionen zu finden sind. Im Folgenden wird gezeigt, welche Haltungen und Inhalte den tantrischen Aspekt der Massage ausdrücken.

Ritual
Der ritualisierte Ablauf in der Tantramassage bewirkt eine Objektivierung des Geschehens. Im Vordergrund steht nicht die individuelle Auswahl und Folge von Griffen, sondern die einmal festgelegte und gültige Struktur, die dem Handeln der Massierenden Autorität verleiht. Nun wie ist hier die "Autorität" zu verstehen? Vielmehr darfst du darauf vertrauen, dass der Masseur /-in während ihrer Ausbildung darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es außerhalb seiner /ihrer eigenen Präfenerzen eine unzählige Menge von möglichen Ausdrucksformen der Sexualität gibt und sie darin geschult worden sind sie zu respektieren, zu lernen und zu lieben.  Hier liegt der Vergleich mit einer Ikone oder einem Mandala nahe. Beide entstehen nach kanonisierten Herstellungsvorschriften. Diese Vorschriften werden irgendwann festgelegt und es wird immer nach dem gleichen Schema verfahren. Eine Ikone und ein Mandala ist deshalb auch kein freies Kunstwerk. Eine Ikone wird auch nicht mit dem eigenen Namen signiert. Es verleiht dem Ergebnis Wirkung, die jenseits vom individuellen Geschmack oder Ego liegt.

Verehrung
Die Haltung der Tantramassage ist die Verehrung. Der Mensch wird in seinem Frau-Sein, in seinem Mann-Sein verehrt als göttliches Wesen. Diese Grundhaltung manifestiert sich aber u.a. in einer rituellen Form, der es beiden Beteiligten ermöglicht, aus dem Alltagsgeschehen heraus zu treten und in einem festlichen Rahmen den eigenen Körper zu feiern und die eigene Sinnlichkeit in Würde und Schönheit zu erleben.

Dadurch wird ein Gefühl von Angenommen-Sein vermittelt, das die Voraussetzung für den vollen Genuss einer Massage ist, aber durchaus auch heilsam sein kann. Die Verehrung und volle Akzeptanz dessen, was ist – zu dieser Zeit an diesem Ort, schafft echte Begegnung zwischen Masseur/-in und Massagegast. Diese steht im Gegensatz zu Therapie oder Heilungsabsicht (s.u.). Therapie braucht Diagnostik. Der diagnostische Blick ist aber ein objekthafter Blick und hat nicht das Gegenüber, sondern die potenzielle Krankheit im Blick.

Ganzheitlichkeit
Tantrisch wird eine Massage auch durch ihre Ganzheitlichkeit. Sie berührt den ganzen Menschen, sie lässt keinen Körperteil aus. Insbesondere integriert sie die Sexualität und weckt ihre Energie als Lebenskraft. Jede Folge davon, sei es Atem, Stimme oder Bewegung, sei es Ejakulation oder aufsteigende Erschütterung, Tränen …bis hin zur lustvoll-mystischen Erfahrung oder einfach nur ein schlichter Orgasmus – alles ist willkommen und in Ordnung.  

Andererseits ist auch das Ausbleiben einer dieser Folgen (oder gar Abwesentheit von jeglichen Empfindungen), z.B. Ejakulation in Ordnung. Es gibt keinen Leistungsdruck. Das Tantrische in Bezug auf den Orgasmus ist nicht die Unterdrückung der Ejakulation. Die Lenkung der sexuellen Energie dagegen kann erwünscht sein und unterstützt werden. Das Verhältnis der Männer und Frauen zu Ejakulation ist allein deren Sache und wird ebenso respektiert wie alles andere.

Transpersonale Begegnung
In einem bewussten Schritt entsteht eine Begegnung von Shiva (männliche Energien) und Shakti (weibliche Energien) – dem Göttlichen im Menschen. Mann und Frau aus dem Alltag mit seinen Projektionen treten zurück. Beide repräsentieren während des Rituals das Göttliche.

Die gesprochenen Verehrungsformeln eröffnen den inneren Massageraum und verwandeln das kommende Geschehen in eine sakrale Handlung. Diese – etwas „theologisch“ anmutende Formulierung bedeutet nichts anderes, als dass die Beteiligten im bewussten Akt der rituellen Begrüßung alle ihre Urteile und Muster hinter sich lassen. Was bleibt ist tiefer Respekt und Wertschätzung. Respekt ist die Haltung, die wir geben und die wir fordern.

Sexualität als Lebenskraft – und als nichts anderes
In unserer westlichen Kultur ist die Sexualität fast immer verknüpft mit anderen Themen: Beziehung, Liebe, Schuld, Scham, Bedürftigkeit, Opfer-Täter, Verachtung, Ehe, Politik usw.

In der tantrischen Massage geht es aber um die sexuelle Kraft an sich. Es ist die Bewegung der sexuellen Energie, die an nichts gebunden ist. Dies ist die Kraft, ohne die es kein Leben gäbe.

Wir vertreten dabei die Haltung, dass die Sexualität nicht instrumentalisiert werden soll. Sie dient nicht als Mittel zum Zweck, quasi als ein Vehikel zur spirituellen Erleuchtung. Uns geht es also nicht um eine „spirituelle Ausbeutung“ der Sexualität. Vielmehr darf sie sein, was sie schon immer war und ist: sinnlich-übersinnlich, lustvoll, ganz sie selbst, vielleicht schon „mit einem Bein drüben“. 

 

 

Hier ist der Trailer zum dem Tanramassagefilm zu einer meiner Lehrerin Michaela Riedl. Du kannst diese DVD bei uns in der Hausakedemie kostenlos ausleihen.

 

 

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