Stufe 3 - die Begegnung

Die Berührung ist der Vollzug der Liebe (sichtbar gewordene Liebe)

 

 

Ich freue mich sehr über dein Interesse die lebendige Berührung selbst zu erlernen.  In der Berührung können neue Dinge geboren werden, die niemals existierten. Das ist eine hohe Meisterschaft, die das Beste in uns zutage fördert. Doch wenn ich von der Meisterschafte spreche, spreche ich nicht von der Makellosigkeit oder der perfekten Fitness oder gar sexy Figur, sondern von der Verpflichtung zur kollaborativen Allianz zwischen dem Berührenden und dem Berührten. (nach Dr. Schnarch)

 

1) auf ein gemeinsames Ziel hin zusammen zu arbeiten - dem Leben zu dienen

2) selbst dann ehrlich zu sein, wenn dies schwierig werden könnte

3) die Wahrheit nicht zu verfälschen oder verheimlichen, um den Anderen zu manipulieren

4) sich selbst mit den Problemen konfrontieren und zulassen, sie so klar zum sprachlichen Ausdruck bringen, dass der Andere sie adäquat versteht

5) auch dann, wenn der Partner seinen Teil der Verpflichtung zeitweilig nicht erfüllt, seinen Anteil erfüllen.

 

 

Die Berührung nährt und spornt uns zum Wachstum an , durch sie werden wir kreativ und widerstandsfähig. Wir entwickeln ein stabiles positives Selbstempfinden, die auf vier Säulen basiert:

 

  4 Aspekte der Balance (nach Dr. Schnarch)

 

1) Ich weiß, wer ich heute schon bin (Ich bin was, ich habe mich selbst erfahren), ich weiß, welche Erfahrungen ich noch machen möchte (ich werde mehr, ich möchte noch weitere Erfahrungen machen). Das erübrigt, dass Sie sich fremden Vorstellungen anpassen.

 

2) Ich kann mich selbst regulieren. Ich kann z.B. mit meinen Gefühlen wie Wut, Angst, Trauer, Scham etc umgehen, auf meine Verletzungen selbst heilsam einwirken, ich kann mich selbst sexuell befriedigen.

 

3) Ich reagiere ruhig auf die Anderen – Mitgefühl ohne Distanz statt Mitleid.  Die Anderen dürfen Wut, Angst etc. haben und ihren Umgang damit üben. 

 

4)  Sinnvolle Beharrlichkeit – die Bereitschaft, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die der authentischen Begegnung mit den Anderen im Wege stehen, um des Wachstums willen Unbehagen zu ertragen. Die Bereitschaft zur Anteilnahme an der Selbsterfahrung des Anderen, an seiner Weiterentwicklung.

 

 

 

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